
"....Oft hat man den Eindruck, als tanzten
sie an der Wand..."
Michael Stoeber, Kestnergesellschaft Hannover
"....Das setzt die betrachtende Fantasie in Bewegung und aktiviert
verschiedene Ebenen der Wahrnehmung im Hinblick auf Raum und Zeit, Form,
Farbe und Bewegung. Gegensätze wie hart (Beton) und weich (Paraffin),
schwer und leicht, rauh und glatt scheinen in "unruhiger Ruhe"
aufgehoben, wie Manuel Meiswinkel...... zur Eröffnung sagte..."
Nordsee-Zeitung, 2003
"...Auf einer zweiten Ebene findet ein weiterer Dialog statt: zwischen
Deutschmanns Objekten und dem sie umgebenden Raum.......beziehen die Skulpturen
die räumlichen Gegebenheiten des Pavillons mit ein. Sie winden sich
um Ecken herum, fügen sich exakt in Fensterbögen ein und verleihen
selbst einer aus der Wand herausragenden Unterputzdose künstlerische
Signifikanz......"
Taz Bremen, 2003
"... "Wichtig ist vor allem, was hinter der Oberfläche
passiert", betont Deutschmann. So bildet das in die ausgefrästen
Aussparungen und Innenräume gegossene Paraffin oder Gießharz
imaginäre Räume aus und schließt geheimnisvolle Farben
und Formen ein, die wie aus einer fernen Zeit an die Oberfläche treiben
und an archaische Bernstein-Einschlüsse erinnern.
Deutschmanns neuere "Raum-Teile" entfalten eine schwerelose
Räumlichkeit, die den Betrachter sogartig nach innen zieht......"
Mainpost Würzburg, 2002
"... Gerade weil die Bildhauerin so gegensätzliche Materialien
miteinander Konfrontiert, entstehen Objekte von großer Ausdruckskraft.
Ihr Ziel ist es nach eigener Aussage, eine in sich lebendige Form zu schaffen..."
Ganderkesee,1999
"...Augenfällig ist die Verbindung von harten und weichen Materialien,
von geschlossener Oberfläche und einer Öffnung des Raumes durch
transparent wirkende Segmente....Die Kühle des Betons und die Wärme
des Wachses stehen zur lyrischen Instrumentierung des strengen Formenkanons
im Wechselspiel. Die harte Struktur und die klare Oberflächenzeichnung
des Steins kontrastieren mit dem gebrochenen Linienspiel und den nebelhaft-schimmernden
Farb- und Formenwelten in den Wachseinlagerungen..."
Syker Kreiszeitung, 1999
“"...Barbara Deutschmann´s konstruktivistischen Wand- und Bodenskulpturen
spielen mit der Raumillusion. Auf geometrische Grundformen reduzierte
Stein-, Beton- oder Gipselemente werden durch ebensolche zum Teil farbige
Gießharz- oder Wachsformen weitergeführt oder
ergänzt. Dieses transparente Material erlaubt es dem Betrachter,
Formen und Linien der Oberfläche "im Inneren" des Steins
weiter zu verfolgen. So entsteht ein illusionistischer Raum, um den die
Phantasie Kreisen kann. Andere Arbeiten, z. B. "Form III",
1996, bestehen aus zwei oder mehreren Teilen, die sich gedanklich zu komplexeren
Formen zusammensetzen lassen. Diese Beweglichkeit im Raum ist ein weiterer
wesentlicher Aspekt in Deutschmann´s Werk. Trotz der Strenge der
Elemente wirken ihre Skulpturen eher spielerisch als mathematisch. "Ich
benutze die Sprache der Geometrie, um die Emotionalität nicht ausufern
zu lassen", sagt sie..."
Weserkurier Bremen, 1998
"...Erst bei näherer Betrachtung erfährt der Besucher
den aufwendigen Eingriff in das natürliche Material. Die hochglanzpolierte
Schnittfläche des zerteilten Steines nimmt dem Betrachter die natürliche
Vertrautheit mit dem Material. Aus den Schnittflächen hat die Künstlerin
rechteckige Vertiefungen herausgearbeitet, sie mit Gießharz angefüllt,
so daß sie mit der Schnittfläche eine glatte Ebene bilden.
Im Gießharz eingebettet liegen geometrische Zeichen, deren Farbigkeit
sich nur mühsam bis zur Oberfläche durcharbeitet. Sie verleihen
dem Stein auf diese Weise ein geheimnisvolles Innenleben.."
Lohne, 1997
"...Die Plastiken von Barbara Deutschmann zeigen abstrakte Formen
in Aktion....
Bewegung, Veränderung, Energie übersetzt die Bildhauerin in
Formsprache: Ein rotes Farbband auf Stein taucht ab in milchiges Zwielicht,
konkret: in Kunstharz....Deutschmann kann genauso gut abstrakte Geschichten
erzählen wie z. B. der großartige Brite Anthony Caro. Sie tut´s
jedoch ohne Rost, in makelloser Schönheit....Weil alles Persönliche
durch Gegensätze vorangetrieben wird, arbeitet die Bildhauerin mit
antagonistischen Materialien: Stein auf Wasser, Wachs neben Beton usw.
Aber manchmal, da verwechselt man Wachs mit Marmor, da kommen die Gegensätze
zusammen, ganz nah..."
Taz Bremen, 1997
"...Daneben setzen dann Barbara Deutschmann´s Marmor-Paraffin-Kombinationen
den Akzent eines fast schon romantisch orientierten Minimalismus.."br>
Weserkurier Bremen, 1995